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Akku-Impulsschrauber – der Schrauber für die Montage

Akku-ImpulsschrauberBei einem Akku-Impulsschrauber mögen viele Menschen in erster Linie an einen Schlagschrauber denken. Dieser Gedanke ist grundsätzlich nicht verkehrt, da die Schlagschrauber und die Impulsschrauber ähnliche Einsatzgebiete haben und auf eine verwandte Art arbeiten. Der Impulsschrauber mit Akku wird in der Regel in der Industrie im Bereich der Montage genutzt. Mit ihm können in kurzer Zeit hohe Drehmomente erzielt werden, sodass festsitzende Schrauben und Muttern schnell und einfach gelöst werden. Der nachstehende Testbericht zeigt weitere Vor- und Nachteile des Geräts.

Akku-Impulsschrauber Test 2018

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Die Grundinformationen zum Akku-Impulsschrauber

Akku-ImpulsschrauberGrundsätzlich funktioniert der Akku-Impulsschrauber wie ein Schlagschrauber. Er wird dafür eingesetzt, wenn Schrauben oder Muttern sehr festsitzen und sie sich schnell und einfach lösen lassen müssen. In diesem Fall erzeugt der Impulsschrauber in kurzer Zeit ein hohes Drehmoment, welches dann dafür sorgt, dass festgerostete Schrauben abgedreht werden können.

Der Schlagschrauber unter den Akkuschraubern arbeitet mit einem mechanischen Antrieb, der dafür sorgt, dass in kurzer Zeit ein hohes Drehmoment erreicht werden kann. Bei einem Impulsschrauber – egal ob mit Akku oder nicht – werden keine mechanischen Antriebe genutzt.

Hier wird das Medium Öl genutzt, welches kurzzeitig aufgestaut wird und somit ein hohes Drehimpuls erzeugt. Durch das Öl hat die Maschine den Vorteil, dass sie sehr genau arbeiten kann. Das Drehmoment kann niemals zu hoch sein, denn durch einen Ablauf würde das angestaute Öl die Stromverbindung zur Maschine ab einem definierten Wert unterbrechen, sodass sich die Maschine ausschaltet. Ein Abbrechen der Schrauben oder Muttern ist mit diesem Gerät also nicht möglich.

In der Regel verwenden die Hersteller elektrische Antriebe, die mit einem Akku angetrieben werden. Das hat den einfachen Vorteil, dass der Schrauber auf diese Weise sehr mobil einzusetzen ist. Der Akku-Impulsschrauber wird meist in der Montage genutzt, hier müssen auch mal schwer zugängliche Stellen geschraubt werden. Wenn hier Kabel oder andere Schläuche wären, könnte es zu Problemen führen. Neben den Akku-Impulsschraubern, gibt es aber auch noch die Impulsschrauber, die mit Druckluft oder reiner elektrischer Energie angetrieben werden. Druckluft-Impulsschrauber werden bei Massenfertigungen mit hohen Drehkräften benutzt.

Tipp! Die normalen Akku-Impulsschrauber finden auch in kleineren Werkstätten ihren Einsatzort.

Die technischen Feinheiten des Impuls-Akkuschraubers

Wie bereits erwähnt, arbeitet der Impuls-Akkuschrauber mit Öl, welches in einer kleinen Zelle am Bohrkopf gelagert wird. Sollte jetzt ein Impuls gewünscht werden, wird das Öl aufgestaut. Somit entstehen Kräfte, die dann zum Drehmoment führen. Es gibt Maschinen, die einen bestimmten Öldruck voraussetzen, bis sie sich nachhaltig abschalten. Solche Geräte werden immer bei sehr empfindlichen Schrauben genutzt. Oft ist das Abbrechen einer Schraube sehr ärgerlich, weswegen eine solche Druck- oder Zeitabschaltung sehr sinnvoll als Zusatznutzen ist.

Wenn Sie einen Akku-Impulsschrauber kaufen möchten, sollten Sie in erster Linie auf die Form des Schraubers und auf das umgesetzte Drehmoment achten. In der Regel arbeiten Akku-Impulsschrauber mit einem Drehmoment zwischen 4 und 32 Newtonmeter. Dabei richtet sich die Größe des Drehmoments an die Leistung des Akkus. Je höher dieser ist, desto effektiver ist auch die Maschine. Das Unternehmen MINT stellt sehr hochwertige Akku-Impulsschrauber her, die allesamt mit unterschiedlichen Akkus erhältlich sind. Ein Akku mit einem Wert von 11,1 Volt kann maximal 15 Newtonmeter bei einer Schraubengröße von 8 Millimetern umsetzen. Hierbei ist die Rede von einem metrischen Gewinde im Format M8.

Tipp! Steigt die Spannung des Akkus, kann auch die Leistung erhöht werden. Mit einer Spannung von knapp 20 Volt können M10-Schrauben mit einem Drehmoment von bis zu 50 Newtonmeter bearbeitet werden. Die Drehzahl selbst bleibt bei allen Modellen weitgehend gleich. Es kommt beim Impulsschrauber weniger auf die Drehzahl, als vielmehr auf das Drehmoment an.

Der Akku des Impulsschraubers

Ein Akku-Impulsschrauber wird – wie der Name bereits verrät – mit einem Akku angetrieben. Die neuen Modelle verzichten hierbei auf einen Nickel-Cadmium-Akku und greifen vielmehr zu einem Lithium-Ionen-Akku. Mit ihm lassen sich erstklassige Spannungen erzielen. Der große Vorteil dieser Lithium-Ionen-Akkus liegt aber darin, dass er keinen Memoryeffekt aufweist. Der Akku kann auch nach mehreren halben Ladevorgängen noch vollständig genutzt werden. Ein regelmäßiges auf- und entladen ist hierbei nicht notwendig.

Ein weiterer Vorteil besteht im Bereich der Verfügbarkeit. Der Lithium-Ionen-Akku kann jederzeit mit einem Schnellladegerät aufgeladen werden. Selbst bei einem vollständig entleerten Akku beträgt die Aufladedauer meist nicht länger als 40 oder 50 Minuten. Zum Vergleich: Ein normal aufzuladender Akku würde hier mehrere Stunden benötigen.

Die Marken im Überblick

Wie bereits erwähnt, ist die Marke MINT eine sehr gute Anlaufstelle, wenn Akku-Impulsschrauber mit unterschiedlichen Leistungen gesucht werden. Schauen Sie sich dafür im Shop die UDBP-Serie an und überzeugen Sie sich selbst. Falls Unklarheiten entstehen sollten, können Sie die Bewertungen anderer Kunden durchlesen und somit einen Überblick erlangen.

Neben dem Unternehmen MINT, kann sich aber auch Makita behaupten. Makita ist in erster Linie für normale Akkuschrauber oder Bohrmaschinen bekannt. Doch in den letzten Jahren entstand eine Serie von Akku-Impulsschraubern, die mit einer Spannung von 14,4 Volt arbeiten. Auch sie arbeiten mit Lithium-Ionen-Akkus, die somit knapp 200 % mehr Leistung erzielen, als ein gleichwertiger Nickel-Cadmium-Akku.

Das Unternehmen Hitachi braucht sich ebenfalls nicht vor der Konkurrenz verstecken. Hitachi setzt auf moderne Schlagschrauber, kann aber auch mit feinen Impulsschraubern überzeugen. Hitachi ist im Allgemeinen etwas günstiger als Makita oder MINT, bietet dafür aber auch geringere Leistungen an. Wer hohe Drehmomente im Bereich von 30 Newtonmeter möchte, muss etwas tiefer in die Tasche greifen.

Firma MINT GmbH Rami Yokota BV Makita KG
Gründungsjahr unbekannt 1896 1915
Besonderheit
  • Schwerpunkt Schraubtechnik und Industriewerkzeuge
  • international tätig
  • auf Druckluftwerkzeug spezialisiert
  • Kunden sind vorrangig Produktionsbetriebe und Kfz-Servicewerkstätten
  • Überblick und Informationen über technische Innovationen auf Firmen-Webseite
  • verlängerte Garantie bei Registrierung der Geräte

Kurzer Überblick des Gerätes

  • Akkuschrauber im kleinen Format mit Impuls
  • arbeitet ähnlich wie der Schlagschrauber
  • Impuls dient zum Lösen von festsitzenden Schrauben und Muttern
  • in verschiedenen Spannungen erhältlich
  • Spannung definiert das Drehmoment
  • wird meist in der Industrie genutzt
  • ausgestattet mit Lithium-Ionen-Akku

Vor- und Nachteile von Akku-Impulsschraubern

  • mobil einsetzbar
  • für Akku Schnellladegerät vorhanden
  • teuer in der Anschaffung

Akku-Impulsschrauber im Shop bestellen

Ein Akku-Impulsschrauber wird nur selten von Heimwerkern gekauft. Grund dafür ist der hohe Anschaffungspreis und auch der Nutzen. Nur selten müssen festsitzende Schrauben im Eigenheim gelöst werden. Und wenn es dennoch einmal der Fall ist, können zu anderen Hilfsmitteln gegriffen werden. In der Industrie ist der Impulsschrauber allerdings nicht mehr wegzudenken. Er arbeitet schnell, präzise und löst selbst schwerste Verbindungen. Neben dem Schlagschrauber – der für höchste Drehmomente bekannt ist – bietet der Impulsschrauber die besten Eigenschaften für die Montage.

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