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Wartung und Pflege eines Akkuschraubers

Akku-BohrschrauberDie Nutzung eines Akkuschraubers ist nicht sonderlich schwierig. Sie greifen zum Akkuschrauber, setzen ihn an die Schraube und betätigen den entsprechenden Knopf, damit sich das Bohrfutter in Rotation versetzt. Nachdem der Akkuschrauber genutzt wird, gibt es allerdings einige Kniffe, wie Sie die Lebensdauer des Modells erhöhen können. So kommt es nicht nur auf die Wartung an, auch die Pflege des Akkuschraubers kann entscheidende Vorteile bieten.

Die Pflege des Akkuschraubers

Wartung und Pflege eines AkkuschraubersBeim Eindrehen von Schrauben entstehen in der Regel nur wenige Späne, die zudem auch nicht aus dem Loch herausgedrückt werden. Wenn eine Schraube in Holz gedreht wird, werden hier lediglich kleine Staubpartikel freigesetzt. Dabei besteht kein Grund, den Akkuschrauber vor Schmutz zu schützen. Allerdings sieht der Fall beim Bohrschrauber anders aus.

Beim Bohrschrauber handelt es sich um ein Modell, welches mit Bohrern ausgestattet wird. Während die Bits nur Schrauben eindrehen, kann der Bohrer eigenständige Löcher bohren. Der Bohrschrauber wird häufig zum Vorbohren oder zum kompletten Bohren von kleinen Schrauben genutzt – meist fällt hier die Wahl auf weiches Material, wie Holz.

Der Bohrschrauber erzeugt beim Bohren Späne, die dann aus dem Material gedreht werden. Schnappen Sie sich einen Staubsauger und bitten Sie eine zweite Person, den Staubsauger direkt unter das Bohrloch zu halten. Somit können Staub- und Holzreste direkt aufgesaugt werden, ohne dass sie den Boden berühren müssen.

Tipp! Ist keine zweite Person anwesend, kann der Bohrschrauber auch mit Saugvorrichtung gekauft werden. Hierfür liegt der Preis zwar etwas höher im Vergleich, doch kann es sich beim häufigen Bohren durchaus lohnen. Bei einem normalen Akkuschrauber macht solch eine Investition allerdings keinen Sinn.

Nachdem der Akkuschrauber oder der Bohrschrauber dann genutzt wurde, kann er mit einem feinen Tuch abgewischt werden. So entfernen sie Staubreste aus dem Getriebe und sorgen dafür, dass der Motor nicht unnötig überhitzt. In regelmäßigen Abständen empfiehlt sich die Nutzung eines Kompressors. Gerade bei Akku-Bohrschraubern werden somit die Spanreste aus der Maschine entfernt, ohne die Maschine zu beschädigen.

Im Anschluss legen Sie den Akkuschrauber in einen Werkzeugkoffer und verschließen diesen. Lagern Sie die Maschine an trockenen Orten, sodass keine Feuchtigkeit ins Gehäuse eindringen kann.

Staublappen Polierutensilien Reinigungsbürsten
Einsatzbereich nur für Staub geeignet für festgesetzten Dreck geeignet zur Reiningung an schwer zugänglichen Stellen
Kosten günstig günstig bis teuer günstig

Vor- und Nachteile von regelmäßiger Wartung

  • Langlebigkeit des Geräts wird gewährleistet
  • sauberes Arbeiten
  • weiterer Aufwand nach der eigentlichen Arbeit

Die Wartung des Akkus

Bei der Wartung des Akkuschraubers müssen nur wenige Punkte beachtet werden. Ist die Maschine nicht mehr funktionstüchtig, hilft oft nur der Gang zur Mülltonne. Eine Reparatur lohnt sich nur innerhalb der Garantieleistung, da der Preis einer Reparatur meist höher liegt, als wenn Sie das Modell schlicht neu kaufen würden.

Beim Akku sieht das allerdings schon anders aus. Besitzen Sie noch einen Nickel-Cadmium-Akku, so sollten Sie den Akku regelmäßig vollständig auf- und entladen. Somit entgehen Sie dem Memoryeffekt und sorgen dafür, dass der Akku auch nach mehreren Nutzungen noch vollständig einsatzbereit ist. Bei einem Lithium-Ionen-Akku ist das nicht nötig. Hier müssen Sie lediglich darauf achten, dass der Akku zum Zeitpunkt der Nutzung aufgeladen ist. Alternativ sollten Sie also zu einem Ersatzakku greifen, damit Sie nicht plötzlich ohne funktionierendes Gerät vor dem Holz stehen.

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